Performing Lectures

Performing Lectures
Donnerstag, 14. September 2006
um 20.30 Uhr im Atelierfrankfurt
Hohenstaufenstr. 13-25, 60327 Frankfurt

WAGNER-FEIGL-FORSCHUNG (D):
"Die Enzyklopädie der Performancekunst"




Videodokumentation

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In der einstündigen Performance "Die Enzyklopädie der Performancekunst" skizzieren Wagner-Feigl-Forschung Möglichkeiten, wie ein kompletter und all umfassender Katalog der Welt aufgestellt werden kann. Mit Ergebnissen aus ihrer Forschung im Bereich der Performancekunst der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zeigen Wagner-Feigl-Forschung an Hand sehr seltener aber auch sehr bekannter Foto-, Video-, Text- und Sounddokumentationen wie und warum alle - tatsächlich alle! - Elemente der Performancekunst miteinander verbunden und untereinander verwoben sind. In der von ihnen entwickelten systematischen Organisation von Materialien (Objekte, Werkzeuge, "Dinge") und Handlungen (Gebrauch von "Dingen", Verhalten, Bewegung) auf aller elementarsten Ebenen (Material: Nagel, Tomate, Schallplattenspieler, .../ Handlung: trinken, gießen, verschimmeln, ...) präsentieren Wagner-Feigl-Forschung im Gegensatz zu bekannten ideologischen und ökonomische Annäherungen (z.B. des Kunstmarktes) einen strikt materialistischen Zugang zur Performancekunst. Als Performancekünstler und aus der Performancepraxis heraus zeigen Wagner-Feigl-Forschung wie die Performancekunst schon immer das Menschheitswissen und den Gebrauch der Welt ausgedehnt hat und warum Performancekunst die Wissenschaft der Zukunft sein wird.
Die Enzyklopädie der Performancekunst ist ein fortlaufendes Rechercheprojekt, das von der Wagner-Feigl-Forschung/Festspiele seit 2001 be- und weitergearbeitet wird. Präsentationen gab es in Berlin, Hildesheim, Kopenhagen. Im Sommer 2006 wird ein Aufsatz der Wagner-Feigl-Forschung zur Enzyklopädie der Performancekunst im englischsprachigen Magazin "Performance Research" erscheinen.

Mit Unterstützung durch das Künstlerhaus Mousonturm

Wagner-Feigl-Forschung/Festspiele (Berlin)
Otmar Wagner und Florian Feigl gründen 1996 die Performance Art Gruppe Wagner-Feigl-Festspiele (WFF). Ihre künstlerische Produktion umfasst Arbeiten aus so unterschiedlichen Bereichen wie Live Art, Performance, Installation, Video Performance und Hörspiel. Aus dem Verständnis ihrere eigenen Praxis als Teil langfristiger Prozesse - die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Performance Kunst einschließen - entwickeln Wagner/Feigl Arbeiten, die die Umsetzung multi-dimensionaler Perspektiven als angemessene Annäherung und hauptsächliche Verfahrensweise der Performance Kunst thematisieren. Um die zunehmende Bedeutung von Forschung und Recherche innerhalb bestimmter Bereiche ihrer Arbeit stärker zu betonen, gründen Wagner-Feigel 2002 die Wagner-Feigl-Forschung (WFF).

Projekte (Auswahl):
"Warum wir so gute Performances machen" (1998/99), "Quo Vadis" (2001), "Astroport Teglby - Intervention E6" (2002), "ich bin vergänglich: 1-3" (2005), "Through The Eyes Of Angles" (2005)