8. Juli 2004
Mårten Spångberg

5. August 2004
Pirkko Husemann

30. September 2004
Daniel Belasco Rogers

8. Dezember 2004
a rose is

27. Januar 2005
Petra Sabisch

17. Februar 2005
Adrian Williams


Performing Lectures
Eine Reihe von
Unfriendly Takeover
im atelierfrankfurt


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Videodokumentationen aller Lectures im
>>> Video-Download

Texte als Dokumentation unter den jeweiligen Veranstaltungen.

Kommentare und allgemeine Überlegungen im
>>> Theorieforum

>>> Lecture-Theorie
Ein Text von Janine Hauthal


Seit Jahren und Jahrzehnten ist nun schon die Rede von der Vermischung künstlerischer Praxis und ihrer Theorie, vom Überschreiten der Gattungsgrenzen, von selbstreflexiver Kunst und kreativer Wissenschaft. Kein Wunder, dass spätestens seit Xavier Le Roys "Product of Circumstances" von 1999 ein Format, das performativ und diskursiv zugleich funktioniert, für viele Choreografen, Performer, Regisseure aber auch Theoretiker zu einem äußerst reizvollen Medium und in seinen scheinbar formalen Begrenztheiten zu einer besonderen, oft sehr komplexen Herausforderung geworden ist: die lecture performance. Der Vortrag als Aufführung, die Reflexion als Selbstreflexion, der Inhalt als Form, die Sprache als Akt.

Aber eine Lecture ist nicht automatisch eine Performance, eine Performance nicht automatisch eine Lecture. Was steckt dahinter, welche Möglichkeiten bietet dieses Format ­ für die Kunst ebenso wie für die Wissensvermittlung? Alles nur Gerede? Oder geradezu eine Utopie?

Seit Juli 2004 werden in der Reihe "Performing Lectures". Monat für Monat praktisch und theoretisch die Möglichkeiten und Grenzen von lecture perfromances ausgelotet ­. Dabei werden bewusst Ansätze aus den unterschiedlichen künstlerischen Disziplinen nebeneinander gestellt: Die Vortragenden kommen ebenso aus Choreografie und Tanz, wie aus Theater, Literatur, Musik und der Bildender Kunst. So entsteht mit jeder neuen Lecture Performance eine kontinuierliche, sich stets wandelnde Definition in progess. Learning by watching.